Donnerstag, 9. August 2012
Es gibt so viel zu sagen. Über Gott. Wo soll man da nur anfangen?
Als ich in Amerika war und eine Bibel geschenkt bekommen habe, fragte ich meinen Bekannten was ich, seiner Meinung nach, als erstes lesen sollte. Er antwortete mir, dass das Johannes Evangelium ein guter Start wäre, weil es relativ kurz ist und vom Leben und Streben Jesu Christi berichtet. Diese Empfehlung kann ich hiermit weitergeben. :)

Für viele Menschen ist folgendes Zitat aus dem Johannes Evangelium die wichtigste Botschaft Gottes:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass
er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle,
die an ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben. Denn Gott
hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt,
dass er die Welt richte, sondern dass die Welt
durch ihn gerettet werde." (Joh 3, 16-17)

Für uns ist es mittlerweile total normal geworden, dass dieser Gott, der da oben auf seiner Wolke sitzt, seinen Sohn, also einen Teil von sich selbst, auf diese Welt, und damit in den Tod, geschickt hat. Welcher Vater oder welche Mutter würde denn nur im Traum daran denken sein Kind in den Tod zu schicken? Gott liebt uns so sehr, dass er sich für uns selbst aufopfert. Er hat Jesus nicht auf die Erde geschickt, um uns und unser Verhalten zu verurteilen. Nein, durch seine Kreuzigung können wir nach unserem Tod wieder ins Himmelreich zurückkehren. Zuvor war das nicht möglich. Gott hatte zwar die Sünden vergeben, diese existierten jedoch immer noch weiter.

Man muss sich das ungefähr so vorstellen. Gott ist die Bank. Wir Sünder sind sozusagen bei dieser Bank verschuldet. Wenn wir zu Gott gehen, dann werden diese Sünden/Schulden erlassen. Das passiert sofort. Wir müssen nur darum bitten. Aber das Problem an der Sache ist folgendes: Die Bank kann nicht unendlich viele Schulden machen. Ansonsten gibt es einen Finanzkrise ;) Deshalb hat Jesus, sozusagen der Juniorchef der Bank, die Schulden für uns beglichen. Das hatte einen hohen Preis. Gott war aber der Meinung, dass wir es wert sind. Ich hoffe, dass verständlich ist was ich mit diesem Vergleich zum Ausdruck bringen möchte.

Die Juden, die immer noch auf die Rückkehr des Messias warten und Jesus Christus nicht als diesen anerkennen, gehen davon aus, dass sie nach dem Tod in eine Übergangswelt kommen. In dieser halten sie sich so lange auf, bis der Messias kommt und sie in das Himmelreich gelangen. Auf dieses Thema werde ich aber zu einem anderen Zeitpunkt genauer eingehen.

Bis dahin wünsche ich euch allen eine gesegnete Zeit!

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